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Verlässliche Kurspläne bei Curriculum-Updates

Stand: 8. September 2026. Vom Product Owner angefordertes UX- und Umsetzungskonzept; die weitergehenden Produktänderungen sind noch nicht implementiert. Mit Planersteller ist hier die Lehrkraft beziehungsweise die betreuende Person gemeint, die Lernabschnitte und Termine festlegt.

Ziel

Wer „Sek II Physik bis Ende September“ plant, soll diesen Plan nach einer redaktionellen oder fachlich gleichwertigen Überarbeitung einzelner Lernziele weiter verwenden können. Dass SkillPilot seine interne Zielstruktur verändert, ist zunächst eine Aufgabe der Plattform. Die Lehrkraft muss nur entscheiden, wenn sich ihr gewählter Kompetenzumfang, ein Termin oder eine didaktisch relevante Voraussetzung tatsächlich ändert.

Ein Warnhinweis beim nächsten Öffnen reicht dafür nicht aus. Der wichtigste Schutz liegt vor dem Curriculum-Update: Ein reguläres Update darf einen weiterhin inhaltlich gültigen, laufenden Plan nicht unangekündigt unbrauchbar machen. Weder Schüler noch Lehrkraft sollen einen unveränderten Plan durch erneutes Speichern oder Übernehmen technisch reparieren müssen.

Aktueller Befund und Grenze der heutigen Korrektur

  • Der lokale Lehrkraftplan enthält Abschnittsbezüge und Termine sowie eine historische fachweite Liste der damals offenen und gemeisterten Atomziele. Bisher invalidierte ein daraus inzwischen entfallenes Atom sämtliche Abschnitte. Die aktuelle lokale Korrektur beseitigt diese pauschale Sperre; gültige Abschnitte werden wieder berechnet und gespeichert.
  • Der übernommene Schülerplan ist eine unabhängige Kopie mit konkreten Atom-IDs. Seine Prüfung ignoriert bereits bloße Änderungen des fachweiten Fingerprints. Entfallene übernommene Atome oder eine nicht mehr passende Voraussetzungssortierung können aber weiterhin den gesamten Fachplan sperren. Der heutige Fix löst diese weitergehenden Übergänge noch nicht.
  • Neue Atom-IDs werden im heutigen Modell nicht automatisch Teil der übernommenen Planung. Ein in zwei neue IDs aufgeteiltes Ziel benötigt daher noch eine fachlich geprüfte Übergangsregel. Textähnlichkeit genügt nicht.
  • Die Fachübersicht vermischt teilweise den Zustand des lokalen Entwurfs mit dem tatsächlich wirksamen Schülerplan. Allgemeine Meldungen nennen weder den Abschnitt noch den Grund oder eine passende Handlung.
  • Das Backend verdichtet verschiedene Konflikte zu stale; der ausgegebene Grund personal-curriculum-changed und der Schülertext behaupten dabei eine Personalisierungsänderung, die nicht für jeden Konflikt nachgewiesen ist.
  • Klassen, Lehrkraftentwürfe und Zuordnungen liegen lokal. Es gibt keinen zentralen Lehrkraftkontakt, über den automatisch eine verlässliche Nachricht vor dem nächsten Schülerzugriff zugestellt werden könnte.

Der einfache Ablauf für den Planersteller

  1. Beim Planen: Kompetenzbereich und Zeitraum festlegen. „Für Schüler aktivieren“ zeigt wie bisher die konkrete Vorschau und übernimmt erst nach Bestätigung. Daneben steht verständlich: „Inhaltlich gleichwertige Lernzielkorrekturen hält SkillPilot kompatibel. Änderungen an Umfang oder Terminen übernimmst du selbst.“ Diese Zusage wird erst mit den dazugehörigen technischen Garantien eingeführt.
  2. Nach einem kompatiblen Update: Der Plan läuft weiter. Kein roter Status, kein Dialog und kein erneutes Übernehmen. In einem aufklappbaren Verlauf kann stehen: „Lernzielbeschreibungen aktualisiert. Dein Plan gilt weiter.“
  3. Bei einer vorgeschlagenen fachlichen Änderung: Der bisherige gültige Plan bleibt wirksam. Die Kursübersicht zeigt zum Beispiel „Physik läuft · Änderungsvorschlag für 1 Abschnitt“. Der Vorschlag beschreibt die tatsächliche Kompetenzänderung und ihre Auswirkung auf die Aufgabenverteilung.
  4. Beim Öffnen des Hinweises: Direkt beim betroffenen Abschnitt landen; Fach, Arbeitsbereich und Tastaturfokus stimmen. Die Lehrkraft sieht „Was hat sich geändert?“, „Was bedeutet das für meine Schüler?“ und eine konkrete Empfehlung. Sie muss den Abschnitt nicht selbst rekonstruieren.
  5. Bei einer notwendigen Entscheidung: Beispielsweise „Bisherigen Umfang beibehalten“ oder „Zusätzliches Thema aufnehmen“. Eine Vorschau zeigt betroffene Termine, offene Aufgaben und Voraussetzungen. Nur diese gewählte Änderung benötigt eine bestätigte Übernahme. Abbrechen lässt die bisherige gültige Planung bestehen.

Die Fachkarte beantwortet zuerst „Was gilt beim Schüler?“. Ein eigener, nachgeordneter Hinweis „Dein Entwurf“ zeigt ungespeicherte oder noch nicht übernommene Änderungen. Ein kaputter lokaler Entwurf darf einen weiterhin gültigen Schülerplan nicht als kaputt bezeichnen.

Wenige Zustände mit konkreter Bedeutung

Situation Anzeige für den Ersteller Verhalten
Aktiver Plan weiterhin gültig „Läuft beim Schüler“ Lernen läuft; keine Handlung nötig.
Eigene lokale Änderung „Läuft beim Schüler · Entwurf geändert“ Bisheriger Plan gilt bis zur bestätigten Übernahme.
Fachlich relevante, noch freiwillige Erweiterung „Läuft weiter · Änderungsvorschlag“ Vorschlag und Auswirkungen ansehen; kein Pflichtdialog.
Tatsächlicher Konflikt „Entscheidung nötig: Abschnitt …“ Exakten Grund, betroffene Aufgaben und mögliche Lösung anzeigen.
Prüfung technisch nicht möglich „Status derzeit nicht abrufbar · zuletzt geprüft …“ Erneut laden; kein Auftrag, Ziele oder Termine zu bearbeiten.
Planmodus bewusst ausgeschaltet „Planlernen pausiert“ Als bewussten Zustand erklären, nicht als Fehler.

Rot ist einem nachgewiesenen Ausführungsproblem vorbehalten. Ein bloßer Versionswechsel, eine Änderung der Atomanzahl oder eine fehlgeschlagene Anfrage beweisen keinen fachlichen Konflikt. Ein früherer gültiger Status darf mit Datum sichtbar bleiben, aber ohne frische Prüfung nicht als aktuell bestätigt gelten.

Beispiel einer brauchbaren Konflikterklärung:

Abschnitt „Elektrische Felder“, 14.–25. September: Im persönlichen Curriculum wurde Physik von LK auf GK geändert. Zwei eingeplante Vertiefungsziele gehören nicht mehr zur Auswahl. Die übrigen Fächer bleiben nutzbar.

„Abschnitt prüfen“ öffnet genau diesen Abschnitt mit den zwei betroffenen Zielen. Dieser Text darf nur erscheinen, wenn der konkrete Profilwechsel belegt ist. Bei einer Curriculumänderung oder fehlenden Diagnose muss die Erklärung entsprechend anders lauten.

Was die Plattform bei Updates leisten muss

Planungsentscheidung und abgeleitete Ausführung trennen. Dauerhaft sind der ausgewählte Kompetenzbereich, seine Geltung und die gesetzten Termine. Die für Aufgaben und Tagesfortschritt daraus erzeugten Atomlisten sind eine versionierte Ableitung. Die historische Unterrichts- und Offen-Baseline bleibt separat erhalten. Eine Neuberechnung darf weder alte Unterrichtsnachweise umschreiben noch neue Mastery behaupten.

Für fachliche Updates gelten folgende Regeln:

Änderung Vorgesehener Umgang
Beschreibung, Schreibweise oder Darstellung bei gleichem Ziel Ohne Planaktion kompatibel halten.
Änderung außerhalb des tatsächlich geplanten Umfangs Keine Auswirkung auf diesen Plan.
Umbenennung oder interne Neuordnung eines weiterhin gleichen Bereichs Stabile Referenz beziehungsweise explizit geprüfte Referenznachfolge verwenden; keine Zuordnung über Titelähnlichkeit.
Fachlich gleichwertige Aufteilung eines Atoms Geprüfte Zuordnung von Altziel zu Nachfolgezielen und ein funktionsfähiger Ausführungsübergang sind Voraussetzung für das Update. Keine erneute Lehrkraftentscheidung allein wegen neuer IDs.
Neues Kompetenzziel oder fachliche Erweiterung im gleichen Cluster Nicht automatisch verbindlich machen. Als Änderungsvorschlag behandeln; der bislang zugesagte Umfang bleibt nutzbar.
Neue Voraussetzung Zuerst prüfen, ob eine zulässige Reihenfolge innerhalb des bestehenden Plans möglich ist. Nur eine tatsächliche Änderung von Umfang oder Terminen der Lehrkraft vorlegen.
Änderung des persönlichen Fach-/Kursumfangs Separat als Änderung der Lernendenauswahl erklären und gezielt abgleichen.

Eine Atomaufteilung darf den scheinbaren Arbeitsrückstand nicht allein durch höhere Knotenzahl vervielfachen. Der Übergang muss Aufgabenverteilung, Nachweisbedeutung und Fortschrittsdarstellung zusammen behandeln. Eine alte Mastery von 100 Prozent ist insbesondere kein automatischer Beweis für jedes neue Nachfolgeziel. Solange diese Semantik für einen Übergang nicht geprüft ist, bleibt der bisher ausführbare Inhalt verfügbar oder das brechende Update wird zurückgehalten. Es reicht nicht, alte IDs als leere Aliasnamen vorzuhalten.

Vor der Veröffentlichung prüfen. Ein eigenes Gate vergleicht alte und neue Curriculumdaten, erkennt entfernte Plananker, Atomaufteilungen und relevante Voraussetzungsänderungen und verlangt vollständige Übergangsregeln. Gespeicherte repräsentative Pläne einschließlich älterer lokaler Dateiformate werden gegen die neue Version geöffnet, berechnet und im Browser durchgespielt. Für bereits serverseitig vorhandene persönliche Pläne ist ergänzend eine interne lesende Auswirkungsprüfung vorzusehen. Sie benötigt keine neue zentrale Klassenablage und gibt keine Lernendenkennungen oder Planinhalte in öffentliche Berichte aus.

Ein ungeklärter Bruch stoppt das Update vor seiner Wirksamkeit. Reine lokale Entwürfe können dabei nicht vollständig aufgezählt werden; deshalb muss der Updatevertrag für erhaltene Plananker und geprüfte Nachfolger allgemein gelten. Die Prüfung darf sich nicht auf die zufällig bekannten Testpläne beschränken.

Auch nach dem Update prüfen. Ein Smoke-Test kontrolliert tatsächliche Ausführung und konsistente Curriculum-/Frontend-Versionen. Erfasst werden Fehlerkategorie und betroffene Version, keine neue Lehrkraft-Schüler-Beziehung. Bei einem Plattformfehler liegt die Behebung bei SkillPilot. Eine unvermeidbare Sperre fachlich falscher Inhalte muss als Ausnahme mit Grund und Handlungspfad behandelt werden; es wird kein pauschales Weiterlernen mit ungeprüft alten Inhalten versprochen.

Was Schüler sehen und wie Ersteller davon erfahren

Im Normalfall bemerkt der Schüler nichts vom Update und kann wie gewohnt „Heute lernen“ verwenden. Bei einem echten Teilkonflikt sollen unabhängige, geprüft ausführbare Fächer weiterlaufen. Abhängige Aufgaben dürfen nicht allein zum Verbergen des Problems freigegeben werden. Der Status darf dann auch nicht behaupten, sämtliche Tagesanforderungen seien erledigt.

Die Ausnahme erklärt konkret beispielsweise: „Physik wird gerade geprüft. Mit Mathematik kannst du heute weiterlernen.“ Ein technischer Abruffehler bekommt einen Wiederholungsweg. Der Schüler wird nicht pauschal zum Boten für einen angeblichen Planungsfehler der Lehrkraft gemacht.

In der Kursübersicht werden bei vorhandenem Zugriff die Zustände der wirksamen Schülerpläne geprüft, bevor die Lehrkraft jeden Fachplan einzeln öffnet. Aktualisierungen erfolgen beim Einstieg, bei Rückkehr in die App und nach erkannter Curriculumänderung. Ein Hinweis führt direkt zum betroffenen Abschnitt; kompatible Aktualisierungen bleiben im unaufdringlichen Verlauf.

Bei geschlossenem Browser kann das heutige lokale Klassenmodell keine garantierte Vorabnachricht an die Lehrkraft liefern. Deshalb hängt die Verlässlichkeit von Updateverträglichkeit und Veröffentlichungsgates ab, nicht von einer ungelesenen Warnung. E-Mail, Push oder eine zentrale Zuordnung wären ein separates, ausdrücklich gewähltes Produktvorhaben mit eigener Kontakt-/Datenschutzentscheidung; sie sind für diese erste Ausbaustufe nicht vorgesehen.

Umsetzung in vier überprüfbaren Schritten

  1. Diagnose als gemeinsamen Vertrag einführen. Statt nur stale ein strukturiertes Prüfergebnis mit Ursache, betroffenem Fach/Abschnitt, tatsächlicher Auswirkung, letztem Prüfzeitpunkt und möglicher Aktion definieren. Aktiver Schülerplan, lokaler Entwurf, bewusste Pause und technischer Lesezustand bleiben unterscheidbar. Lehreransicht, Vorschau und Schüleranzeige müssen dieselbe fachliche Diagnose verwenden.
  2. Den sichtbaren Ablauf umsetzen. Fachkarten und Kursübersicht erhalten die obigen Zustände. Ein Hinweis öffnet den richtigen Abschnitt mit Fokus und einer konkreten Gegenüberstellung. Vorab an drei Szenarien mit dem Product Owner durchgehen: reines Textupdate, gleichwertige Atomaufteilung, wirklicher Kursprofilwechsel. Erst danach die weitergehende UX implementieren.
  3. Geprüfte Übergänge und Updategate aufbauen. Alte Planreferenzen, Kompetenzgleichwertigkeit und Nachfolger nachvollziehbar binden; Ausführungsprojektion und Fortschritt für Umbenennung, Aufteilung und Voraussetzungskorrektur prüfen. Bestehende Planrevisionen und Nachweise bleiben auditierbar. Alte und neue Planformate werden gemeinsam unterstützt.
  4. Im vollständigen Ablauf abnehmen und kontrolliert ausrollen. Einen bestehenden Mathematik-/Physikplan aktivieren, Curriculum aktualisieren und zuerst aus Schülersicht weiterlernen. Danach den Ersteller öffnen lassen. Der kompatible Fall darf keinen Reparaturschritt erfordern. Ein echter Konflikt muss zuvor erkannt und gezielt lösbar sein. Frontend-/Backend- Regressionen, Updategate und Smoke-Test werden zusammen verbindlich.

Die Schritte 1 und 2 verbessern Erklärung und Bedienung; erst Schritt 3 schließt die verbleibende Ursache der überraschenden Updatebrüche. Deshalb darf eine reine Text-/Badge-Korrektur nicht als Abschluss dieses Vorhabens gelten.

Abnahmekriterien sind: kein unnötiges Neuübernehmen bei Textupdates oder geprüft gleichwertigen Übergängen; keine stillschweigende fachliche Erweiterung; kein erfundener Mastery-Transfer; kein generischer Änderungsgrund ohne Beleg; kein Bruch erst im Schülerbetrieb bei einem regulären Update; unveränderte Entwürfe und Termine beim Lesen; erfolgreiche Bearbeitung und Fachwechsel auch bei langsamen Antworten, Fehlern und älteren gespeicherten Plänen.

Anschluss an die aktuelle Implementierung

Dieses Konzept ändert diese Laufzeitverträge noch nicht. Insbesondere sind automatische fachlich geprüfte Ausführungsübergänge und neue Diagnosedaten künftige Arbeit. Ihre konkrete Umsetzung muss im bestehenden Reviewverfahren einen benannten Wirkungsumfang erhalten; aus der Konzeptplanung folgt kein Deployment und keine Änderung des eingereichten OpenAI-Coach-Vertrags.