Lernzielbuch und lokale Zeitplanung für Lehrkräfte
Status: am 5. September 2026 vom Product Owner zur Planung und Umsetzung freigegeben; erste Ausbaustufe lokal implementiert. Einstieg: Lehrkräfte → Klasse → Planung → Plan bearbeiten. Der getrennte Produktions-Hotfix zur Gültigkeit bestehender Lernpläne hat Vorrang. Dieses Vorhaben startet keinen neuen fachlichen Curriculum-QS-Lauf und ist nicht automatisch ein Deployment.
Die fachlichen Grundbegriffe und die Trennung von Planung und gespeichertem Lernergebnis folgen dem bestehenden Zeitachsenkonzept. Dessen weitergehende mögliche Backend-Architektur wird hier nicht umgesetzt; für Klassen gilt weiterhin die ausdrücklich gewählte lokale Ablage.
Produktziel
Die Lehrkraft kann aus dem für ihren Kurs geltenden Lernzielbuch eine überschaubare Unterrichtseinheit planen: passende Ziele verstehen und auswählen, zeitlich einordnen und anschließend erkennen, welche Ziele noch ungeplant sind und welche Voraussetzungen außerhalb oder nach der Einheit liegen.
Die erste Ausbaustufe verbindet die vorhandene Kursplanung mit dem Buch. Sie führt weder ein zweites Planmodell noch eine neue zentrale Klassenverwaltung ein. Bestehende Planabschnitte, lokale Revisionen, Datumsprüfungen und die ausdrückliche Übernahme in persönliche Lernpläne werden wiederverwendet.
Erste Ausbaustufe
- Im bestehenden Kurskontext ein Lernziel anhand seiner Beschreibung und der Buchdarstellung auswählen. Die aktuelle autoritative Kursprojektion begrenzt die Auswahl; ein öffentlich sichtbares Buchziel ist nicht automatisch ein Ziel dieses Kurses. Fach, Bundesland, Stufe, Bildungsgang und Kursprofil werden nicht erneut geraten.
- Die Auswahl in den vorhandenen Abschnittsentwurf übernehmen. Beginn, Ende und ein optionaler eigener Titel bleiben Entscheidungen der Lehrkraft. Erst Speichern verändert den lokalen Plan, erst die bestehende bestätigte Übernahme verändert den persönlichen Lernplan.
- Eine kompakte Zeitachse zeigt die vorhandenen Lernabschnitte, Puffer und Meilensteine. Text-/Datumsbearbeitung bleibt zusätzlich verfügbar, sodass die Bedienung weder eine Maus noch Drag-and-drop voraussetzt.
- Geplante und noch ungeplante Ziele aus der aktuellen Planungsbasis sowie konkrete Voraussetzungshinweise sichtbar machen. Hinweise unterscheiden ein Ziel außerhalb der Planung von einer unpassenden zeitlichen Reihenfolge. Daraus wird keine Behauptung über den individuellen Lernstand abgeleitet.
- Von einem geplanten Ziel zur Buchbeschreibung und zu vorhandenen Originalquellen gelangen, ohne den lokalen Entwurf zu verlieren.
Sicherheits- und Bedeutungsgrenzen
- Klassenbezeichnungen, Mitgliedschaften und bestehende lokale Altdokumentation bleiben ausschließlich in der bestehenden lokalen Ablage. Öffentliche Buchabrufe erhalten keine Klassen- oder Lernendenkennung.
- Ein Buch-/Curriculum-Update schreibt weder einen Plan noch dessen Termine um. Nicht mehr passende Ziele werden als Konflikt kenntlich gemacht.
- Die gespeicherten Lernzielergebnisse sind die einzige Quelle für erreichte Ziele. Die frühere manuelle Unterrichtsabdeckung und deren Vollständigkeitsbestätigung sind als Fortschrittsmodell abgelöst; sie werden weder neu erfasst noch als „Unterrichts-IST“ oder Ersatz-Lernstand angezeigt. Bereits vorhandene lokale Datensätze bleiben unverändert erhalten und erzeugen keine Mastery.
- Der Lernfortschritt wird je Lernendem und Fach rein lesend aus dem aktuellen backendseitigen persönlichen Zielumfang und den gespeicherten Ergebnissen dargestellt. Orientierung zählt bei abgeschlossenem Ziel ebenfalls, ohne einen fachlichen Beherrschungsnachweis zu behaupten. Fehlende oder veraltete Daten werden nicht durch null erreichte Ziele ersetzt.
- Die feste Planungsbasis ist weder der aktuelle Lernstand noch die Zahl der aktuell offenen Ziele: Ein später abgeschlossener Planeintrag bleibt enthalten. Die Planmenge G kann beispielsweise wegen Vorwissen kleiner als der vollständige persönliche Zielumfang sein. Gleiche Zielmengen verwenden dieselben Ergebnisregeln; unterschiedliche Umfänge werden kenntlich gemacht, nicht durch künstlich gleiche Zähler verschleiert. Der persönliche Lernplanstatus folgt weiterhin der gemeinsamen Backend-Auswertung.
- Zielzahlen sind keine belastbare Unterrichtsdauer. Es werden keine scheinbar präzisen automatischen Stundenbudgets aus der Anzahl atomarer Ziele erzeugt.
- Eine noch fehlende Planauswertung wird als unbekannt angezeigt, nicht als Beleg dafür, dass alle Ziele ungeplant seien.
- Die erste Stufe enthält keine neue KI-Verbindung, keinen Kalenderdienst und keine externe Veröffentlichung. Ein späterer KI-Planvorschlag müsste seine Annahmen zu Zeit, Vorwissen, Übung und Puffer offenlegen und editierbar sein.
- Der frühere OpenAI-Review-Freeze ist seit dem 9. September 2026 aufgehoben. Historische Review-Artefakte und tatsächlich veröffentlichte Pakete bleiben unverändert; Sicherheits- und Datenschutzgrenzen gelten weiterhin. Eine lokale Änderung ist keine Veröffentlichung oder Host-Abnahme.
Die Darstellung liegt in CoursePlanLearningBook.tsx und
CoursePlanTimeline.tsx; CoursePlanPilotView.tsx verbindet sie mit dem
bestehenden Entwurfsformular. testTrainerCoursePlanUi.ts prüft Auswahl,
Datenschutzgrenze, Entwurfsschutz, Tastaturfokus, Zeitproportionen und schmale
Displays. Das veröffentlichte BookModel und die PDF-Artefakte bleiben getrennt
und unverändert.
Abnahme
- Eine kleine reale Mathematik- oder Physik-Einheit lässt sich im bestehenden Kurs anlegen, aus dem Buch ergänzen, zeitlich bearbeiten und wieder öffnen.
- Außerhalb der Kursprojektion liegende Ziele können nicht übernommen werden.
- Wechsel, Abbruch und Rücknavigation verlieren keinen gespeicherten Plan und keine unbestätigten Eingaben ohne Warnung.
- Zeitachse, Datumsformular und Zielauswahl funktionieren auf schmalen Displays und mit Tastatur; die laufende Planübernahme bleibt getrennt und explizit.
- Ein gespeicherter Zielabschluss erscheint bei gleichem Lernenden-, Fach- und Zielumfang konsistent in Baum, Cockpit und Planung. Eine bestehende Planungsbasis oder alte Unterrichtsdokumentation darf ihn nicht verdecken. Der reine Fortschrittsabruf verändert weder Plan noch Lernstand.
- Fokussierte Modell-/UI-Regressionen, TypeScript, Build und Freeze-Prüfungen sind grün. Lokale Prüfung wird nicht als Deployment ausgegeben.
Nach dieser ersten Stufe sollten zwei bis drei Lehrkräfte eine anstehende Einheit damit planen. Maßstab sind weniger Such- und Planungsaufwand sowie früher erkannte Lücken, nicht die Zahl ausgefüllter Planfelder.