Lernzielbuch und Zeitplanung: zweite Ausbaustufe
Stand: 5. September 2026. Wiederaufnahmenotiz, keine laufende Umsetzung. Die zweite Ausbaustufe wird zurückgestellt und erst auf erneuten Auftrag begonnen. Grundlage ist die erste Ausbaustufe.
Ziel und nächster Einstieg
Lehrkräfte sollen Unterrichtseinheiten zusammenstellen und praktisch nutzen können. Zuerst zwei oder drei echte Unterrichtseinheiten mit Stufe 1 planen und festhalten: Welche Zielauswahl fehlt? Was wird zur Unterrichtsvorbereitung oder Fachkonferenz tatsächlich auf Papier gebraucht? Danach den folgenden Umfang anhand dieser Beispiele bestätigen.
Priorität 1: eigene Unterrichtseinheiten
- Mehrere kursgültige Lernziele zu einem benannten Bündel zusammenstellen, ergänzen oder herausnehmen und gemeinsam terminieren.
- Beispiel: „Lineare Funktionen – sechs Unterrichtsstunden“. Der Zeitbedarf ist eine Einschätzung der Lehrkraft, keine Berechnung aus der Zielanzahl.
- Das Bündel gehört ausschließlich zum lokalen Plan. Es erzeugt keinen neuen Curriculum-Cluster und verändert weder Lernziele noch deren Beziehungen.
- Ausgangspunkt: Ein Lernabschnitt verweist derzeit über
goalIdauf genau ein Ziel oder einen vorhandenen Cluster. Bei Wiederaufnahme die Erweiterung des bestehenden Planmodells und die Kompatibilität gespeicherter Pläne prüfen; kein paralleles Planmodell einführen.
Priorität 2: druckbare Arbeitsunterlagen
Eine Unterrichtseinheit und eine kompakte Kursübersicht druckbar machen: Zeitraum, Lernziele, nachvollziehbare Originalquellen, Voraussetzungen und Platz für Notizen. Quellen sollen auch auf Papier auffindbar bleiben, etwa über Titel und nummerierte Quellenangaben mit URL. Fehlende Nachweise kenntlich machen.
Geplant, im Unterricht behandelt und individuell beherrscht bleiben getrennte Aussagen. Eine Planung oder Unterrichtsmarkierung setzt keine Mastery.
Anschließend, nicht Teil dieser Ausbaustufe
Reale Unterrichtskapazität berücksichtigen: Wochenstunden, Ferien und Ausfälle statt einer gleichmäßigen Montag-bis-Freitag-Verteilung. Das muss mit den persönlichen Lernplänen konsistent sein; Zielzahlen sind kein Zeitmaß. KI-generierte Zeitpläne bleiben vorerst zurückgestellt. Fachlicher Bezug: Zeitachsenkonzept.
Leitplanken und Abnahme bei Wiederaufnahme
- Klasseninformationen und Unterrichtsbündel bleiben lokal; keine zentrale Klassenablage, auch kein verschlüsselter Server-Blob als stillschweigende Architekturänderung. Druck/PDF entsteht ohne externen Exportdienst.
- Die autoritative Kursprojektion begrenzt die Zielauswahl. Persönliche Lernpläne ändern sich nur über die bestehende ausdrückliche Übernahme.
- Curriculum-Updates ändern einen unveränderten Plan nicht stillschweigend; tatsächliche Zielkonflikte bleiben sichtbar.
- Die Beispiel-Einheiten müssen sich zusammenstellen, bearbeiten, speichern, wieder öffnen und lesbar drucken lassen. Bestehende Pläne bleiben nutzbar.
- Entwurfsschutz, Rücknavigation und Tastaturbedienung bleiben zuverlässig; fokussierte Modell-/UI-Regressionen sichern diese Abläufe ab.
- Vor Codeänderungen aktuellen Implementierungsstand und Review-Freeze prüfen. Diese Notiz erteilt keine Freigabe für Vertragsänderungen, Deployment oder einen neuen Curriculum-QS-Lauf.
Technischer Einstieg: app/src/coursePlanTypes.ts,
app/src/components/CoursePlanPilotView.tsx, CoursePlanLearningBook.tsx,
CoursePlanTimeline.tsx und app/scripts/testTrainerCoursePlanUi.ts.