Mathematik/Physik Deep-Understanding-Rollout – Review-Pause 2026-08-27
Zweck und Commit-Grenze
Dieser Nachtrag sichert die nach dem deployfähigen Checkpoint vom 26. August begonnenen unabhängigen Reviewrunden als fortsetzbare QA-Evidenz. Er erweitert den fachlichen Rollout noch nicht: Es wurden weder kanonische Lernziele noch Graphen, Visualisierungen, öffentliche Artefakte, App-/Backend-Code oder der eingefrorene OpenAI-Coach-V1-Vertrag verändert.
Die neuen Reviewkandidaten haben ausdrücklich keine Freigabeautorität. Solange Synthese, Resolution und positive Understanding-Evidence fehlen, zählen sie nicht zum strengen End-to-End-Fortschritt. Dieser bleibt deshalb bei:
| Fach | Vollständig durch die Rollout-Gates | Fortschritt |
|---|---|---|
| Mathematik | 82 / 786 | 10,4 % |
| Physik | 61 / 438 | 13,9 % |
Mathematik: Batch 004
Das Paket
batch-004
enthält 20 aktuelle Ziele und zwei voneinander unabhängige, blind ausgeführte
Reviewrunden:
- Runde A: 17
keep, 2revise, 1split_review; - Runde B: 18
keep, 2revise, 0split_review.
Sechzehn gegenwärtige Fassungen wurden von diesen beiden Runden inhaltlich als
tragfähig beurteilt. Sie wurden deshalb in
batch-004a-uncontested-16-current-v1
noch einmal gegen die aktuell gebundenen Buchbytes unabhängig geprüft. Diese
strengere Nachprüfung ergab:
- Runde A: 15
keep, 1revise, 0split_review; - Runde B: 14
keep, 1revise, 1split_review.
Damit bleiben 14 aktuelle Fassungen auch in der Nachprüfung beidseitig unstrittig. Zwei zusätzliche Fragen wurden sichtbar:
7dea79d2-67f2-4d92-b6cc-ad1b953dca3d: beide Runden verlangen, die Funktionseigenschaft als genau einen Ausgabewert je zulässigem Eingabewert auszudrücken, damit „eindeutige Zuordnung“ nicht mit Injektivität verwechselt werden kann;0afe00fe-8cbc-4ed4-8b50-84494067e362: Runde B empfiehlt zu prüfen, ob das Deuten von Termen und ihr äquivalentes Umformen getrennte Kompetenzen bilden sollten.
Zusammen mit den vier Fällen aus dem Ausgangsbatch bleiben damit sechs Fragen isoliert und werden nicht automatisch in das Curriculum übernommen:
3d49cd27-3a84-50eb-ac35-f0b0bee80df2: beide Runden sehen bei den dynamischen Zusammenhängen zwischen Längen, Umfang, Fläche und Volumen eine Präzisierung als nötig an;f3167cab-bb23-4bb9-8a27-22e3c5015d44: nur Runde A verlangt bei proportionalen Funktionen die eindeutigere Formulierung „Ursprungsgerade“;bd8fd6d5-7155-45a5-96f0-008a4e9acb3a: nur Runde B beanstandet die tautologische Zinsrechnungsformulierung;058bf6de-6c0e-4298-b054-9e8dff6e6a66: Runde A empfiehlt eine fachliche Split-Prüfung für lineare Gleichungen, Verhältnisgleichungen und Lösbarkeitsaussagen, während Runde B die bestehende Kompetenzkette als zusammenhängend bewertet.
Der letzte Fall ist ein echter fachlicher Grenzfall. Vor einer späteren
Strukturänderung müssen insbesondere IDs, requires-/contains-Kanten,
Quellenmappings, Composition Views und Prüfungsabdeckung gemeinsam adjudiziert
werden.
Physik: Batch 007
Das Paket
batch-007-seki-acoustics-optics-7-current-v1
enthält sieben aktuelle Sek-I-Ziele aus Akustik und Optik:
- Runde A: 5
keep, 2revise, 0split_review; - Runde B: 5
keep, 1revise, 1split_review.
Vier gegenwärtige Fassungen sind in beiden Runden fachlich unstrittig. Drei Fälle bleiben bewusst offen:
c1006f55-0406-48cc-92d4-0d8345897cf4: beide Runden verlangen eine fachlich sauberere Beziehung zwischen schwingender Quelle und erzeugtem Schall;078ce4d2-3193-4cd0-ae59-4fb8ab16e9e5: nur Runde A fordert, dass die im Titel angekündigte qualitative Bildinterpretation auch Bildlage, Orientierung und Größe sichtbar abdeckt;3e33813d-db75-4571-8345-3845b02b956d: Runde B empfiehlt zu prüfen, ob Ohr-/Hörmodell und die Bewertung von Lärmfolgen zwei getrennte Kompetenzen bilden sollten.
Auch hier wurde keine Kandidatenformulierung in die kanonische Landschaft geschrieben.
Abschlussprüfung
Der pausierte Stand wurde mit folgenden Grenzen geprüft:
- alle drei Standalone-Batches sowie beide Runden und ihre Dual-Summaries sind formal gültig;
- der strenge Deep-Understanding-Check meldet weiterhin 82/786 für Mathematik, 61/438 für Physik und 0 Blocking Issues;
- der Selbsttest der strengen Fünf-Gate-Schnittmenge besteht;
- alle neun geschützten Curriculum-Reifegraduntergrenzen bestehen;
- Dokumentationslinks, Dokumentationsindizes, Generated-Status-Registry und Generated-Notices bestehen;
- der OpenAI-Review-Freeze-Check bleibt grün.
Die generierten Curriculum-Statussnapshots wurden nicht mit lokal vorhandenen,
Git-ignorierten PDF-Arbeitskopien neu gebunden. Eine lokale Regeneration hätte
ausschließlich 356 maschinenabhängige available-Flags und den Zeitstempel
geändert, nicht Reifegrad, Regeln oder Curriculumdaten; ein sauberer
CI-Checkout enthält diese Arbeitskopien absichtlich nicht.
Saubere Fortsetzung
Bei einer späteren Fortsetzung gilt weiterhin KEEP by default. Sinnvolle nächste Schritte sind:
- die drei Split-Fragen fachlich und mit ihren abhängigen Kanten/Mappings adjudizieren;
- nur bestätigte Formulierungsschwächen minimal und bilingual korrigieren;
- jede geänderte aktuelle Fassung erneut in zwei unabhängigen Runden prüfen;
- erst anschließend Synthese, Resolution und konkrete
positive-understanding-evidence-v2-Profile erstellen; - die Resolution-/Evidence-Indizes in den zentralen Rollout aufnehmen und Atomicity, Memory, Visualisierung, Applicability, Quellenabdeckung, Lernzielbücher und geschützte M6-Untergrenzen erneut validieren.
Diese Pause bewahrt damit sowohl die bereits gewonnene Reviewevidenz als auch die klare Trennung zwischen KI-Kandidaten und freigegebenem Curriculumstand.